Tagesbetreuung: Hundertwasser-Schule

Sozialpädagogische Tagesbetreuung –
Offener Ganztag mit sozialpädagogischem Schwerpunkt an der Hundertwasser-Schule

Anschrift und Kontakt: Oststraße 44, 33332 Gütersloh
Telefon: 05241 505273-0
www.hundertwasser-schule.de

Der Offene Ganztag mit sozialpädagogischem Schwerpunkt an der Hundertwasser-Schule ist ein Kooperationsprojekt der Fachbereiche Schule und Jugend. Dieses Projekt ist mit einem Vorlauf von ca. eineinhalb Jahren geplant und als Modellprojekt auf 3 Jahre hin angelegt worden.

Ausgangsüberlegungen

Die folgenden Ausgangsüberlegungen waren der Ausgangspunkt für die Planung eines Offenen Ganztages an unserer Schule:

  • Alle Schülerinnen und Schüler der Hundertwasser-Schule benötigen einen strukturierten Tagesablauf
  • Die Familien der SuS der Hundertwasser-Schule benötigen eine professionelle Begleitung, die deutlich über schulische Beratung hinausgeht

 

 

  • Ein hoher Prozentsatz der SuS der Hundertwasser-Schule sind Empfänger von Jugendhilfeleistungen
  • Offener Ganztag bietet die Möglichkeit eines multiprofessionellen Settings für SuS mit einem sonderpädagogischen Förderbedarf im Bereich ihrer emotionalen und sozialen Entwicklung
  • In diesem multiprofessionellen Setting ist es auch möglich Kinder mit zusätzlichen Förderbedarfen vor Ort zu versorgen
  • Dadurch können sich Einsparpotentiale im Bereich der Jugendhilfeleistungen ergeben

Ein Offener Ganztag an der Hundertwasser-Schule, einer Förderschule mit dem Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung, benötigt jedoch eine besondere Ausstattung und besondere Bedingungen:

  • einen sozialpädagogischen Schwerpunkt
  • besondere Rahmenbedingungen bezüglich der räumlichen, der sächlichen und der personellen Ausstattung
  • den Fachbereich Jugend als Partner
  • einen Maßnahmeträger mit besonderer Kompetenz: in diesem Fall das SPI (Sozialpädagogisches Institut)

Damit der Offene Ganztag an der Hundertwasser-Schule als Ganztag mit sozialpädagogischem Schwerpunkt ausgestaltet werden kann, müssen die beiden Kooperationspartner – die Fachbereiche Schule und Jugend – ihre jeweiligen Möglichkeiten zusammenlegen. Der Fachbereich Schule steuert bei:

  • Finanzierung durch Bundes-, Landes- und Kommunale Mittel im Gesamtkonzept der Stadt Gütersloh
  • Besondere räumliche Rahmenbedingungen im Zuge des Schulneubaus
  • 2 Partner auf einem Gelände: Hundertwasser-Schule und SPI

Der Fachbereich Jugend steuert bei:

  • Finanzierung durch Mittel aus dem Bereich der Ambulanten Erziehungshilfen
  • Wirkungsvereinbarung zwischen dem FB Jugend und dem Maßnahmeträger SPI

Die Hundertwasser-Schule und das SPI gestalten den Offenen Ganztag mit sozialpädagogischem Schwerpunkt:

  • Im pädagogischen Gesamtkonzept werden Unterricht, besondere Förderangebote, gemeinsames Mittagessen, Kultur- und Freizeitangebote, Hausaufgabenbetreuung und Zusammenarbeit mit den Eltern aufeinander abgestimmt und ergänzen sich gegenseitig
  • Die sozialpädagogische Schwerpunktsetzung mit einer weitergehenden Lernförderung, einer sozialpädagogisch begleiteten Freizeitgestaltung, heilpädagogischen Förderangeboten und einer gemeinsamen, intensiven Elternarbeit ermöglicht  Schülerinnen und Schülern mit einem besonderen Förderbedarf im Bereich ihrer emotionalen und sozialen Entwicklung die Teilnahme am Offenen Ganztag

Die Zielsetzungen des Kooperationsprojektes sind in einer Wirkungsvereinbarung zwischen dem Fachbereich Jugend und dem SPI als Maßnahmeträger festgehalten. Diese Wirkungsvereinbarung sind vom Leiter des Fachbereichs Schule und dem Schulleiter mit unterschrieben:

  • Alle Förderangebote dienen dem Aufbau sozialer und emotionaler Kompetenzen sowie der Stabilisierung der Persönlichkeit
  • mit dem Ziel einer Rückschulung in die Allgemeine Schule
  • und dem Ziel, dass 90% aller SuS keine weiteren ambulanten Erziehungshilfen benötigen
  • Individuelle Entwicklungsplanung mit KESS-Gesprächen

Das Angebot der Sozialpädagogischen Tagesbetreuung im Offenen Ganztag

Die Grundidee des Offenen Ganztags an der Hundertwasser-Schule ist es, allen Kindern der Schule in einem multiprofessionellem Setting eine möglichst optimale Förderung im Bereich ihrer emotionalen und sozialen Entwicklung zu ermöglichen.

Hundertwasser-Schule und SPI gestalten diesen Offenen Ganztag gemeinsam. Das Gesamtkonzept wird von den Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen des Offenen Ganztags sowie den Lehrerinnen und und Lehrern der Schule gemeinsam weiter entwickelt.

Die Sozialpädagogische Tagesbetreuung bietet im Rahmen des Offenen Ganztages folgende Angebote an:

  • Tagesstrukturierende Maßnahmen
  • Familienarbeit
  • Partizipation
  • Kindersprechstunden
  • Interessenorientierte Förderungen (IF)
  • Starke Eltern – Starke Kinder®
  • Marburber Konzentrationstraining®

Tagesstrukturierende Maßnahmen

Der Tag in der sozialpädagogischen Tagesbetreuung beginnt um 12:15 Uhr, um diese Uhrzeit treffen sich die Kinder aus der Löwen- und Drachenklasse in ihren jeweiligen Gruppen und besprechen, was sie bis zum Mittagessen um 13 Uhr spielen möchten. Hier gibt es viele Möglichkeiten:

Um 13 Uhr starten wir mit dem Mittagessen, nun stoßen auch die Kinder aus den Klassen 3 und 4 zu uns. Das Essen wird in den jeweiligen Gruppen eingenommen, an kleinen Gruppentischen mit je einem Erwachsenen. Hier ist Zeit für interessante Gespräche. Im Anschluss, um ca. 13:30 Uhr, findet für die Löwen- und Drachenkinder eine Ruhezeit statt, in der entweder aus einem Buch vorgelesen wird oder auch mal ein Hörspiel gehört wird.

Die Kinder aus den Klassen 3 und 4 haben bis 14 Uhr eine Freispielzeit, die meist draußen stattfindet. Häufig wird hier Fußball gespielt, Waveboard, BMX oder Inlineskates gefahren.

Um 14:00 Uhr findet dann 1 Stunde für alle Kinder die Übungszeit statt, in der die Kinder ihre Hausaufgaben erledigen. Kinder, die zügig mit ihren Aufgaben fertig werden haben auch wieder Zeit, noch leise zu spielen.

Von 15:00 bis 16:00 Uhr starten dann unsere Interessenorientierten Förderungen (IF). Hier gibt es unterschiedlichste Möglichkeiten, von Fußball und Theater über Yoga, Basteln, Töpfern, Sport, Werken etc.

Nach den Ferien findet für die Kinder eine Abfrage statt, an welchen IF´s sie im folgenden Quartal gern teilnehmen würden. Wir Mitarbeiter von der Sozialpädagogischen Tagesbetreuung bemühen uns dann diese Wünsche zu erfüllen, achten aber auch darauf, was dem einzelnen Kind gut tun könnte.
Mittwochs findet anstelle der IF´s ein Gruppentag statt, hier werden Geburtstage gefeiert, auf Gruppenebene gespielt oder auch mal kleine Ausflüge mit der Gruppe unternommen.

In der letzten halben Stunde des Tages, von 16:00 Uhr bis 16:30 Uhr, findet in jeder Gruppe eine Abschlussrunde statt, in der die Kinder ihren Tag reflektieren, erzählen können, was ihnen besonders gut gefallen hat, was sie gut gemacht haben oder auch was sie vielleicht am nächsten Tag besser machen können. Anschließend werden die Kinder mit Bullis nach Hause gefahren.

Familienarbeit

Wir arbeiten nach dem lösungs- und ressourcenorientierten Ansatz, der davon ausgeht, dass die Familien selbst über alle nötigen Ressourcen verfügen, um ihre Kinder angemessen zu versorgen, zu fördern und um Krisen zu bewältigen. Wir verstehen Familienarbeit als Prozess. Als Einstieg in die Familienarbeit erarbeiten wir gemeinsam mit den Familien ihre Ziele. Die familienspezifischen Ziele konkretisieren wir in der Umsetzung individuell. Der Prozess innerhalb der Familienarbeit beinhaltet vier Schritte:

Zielebene:
Hier wird erarbeitet, was in einem bestimmten Zeitraum konkret erreicht werden soll
Handlungsebene:
Hier wird besprochen, was dafür konkret zu tun ist
Indikatoren:
Daran erkennen wir, dass die Ziele erreicht werden
Fortschreibung:
Hierzu gehören die gemeinsame Evaluation der Ergebnisse und die Bedeutung für die weitere Zusammenarbeit

Die Arbeit in und mit den Familien reicht von einfacher Erziehungsberatung über Erziehungsbeistandschaften und Sozialpädagogischen Familienhilfen bis hin zur Familientherapie. Grundlage der Intensität der Familienarbeit sind die KESS-Gespräche, (Kinder-Eltern-Schule-Sozialpädagogen) bei denen ähnlich wie in Hilfeplangesprächen Ziele und Maßnahmen mit allen Beteiligten vereinbart werden. Zu den weiteren Beratungsleistungen gehört für die Kinder die Einzelförderung in regelmäßigen Sprechstunden. Hier werden die Kinder an ihrem pädagogischen Förderkontext beteiligt und an ihren individuellen Zielen gearbeitet.  Zusammenfassend lässt sich der Leistungsbereich Beratung wie folgt gliedern:

  • Familienberatung  (z.B. Erziehungsberatung, SPFH, EBei)
  • Einzelberatung mit den Kindern (EBei, Einzelförderung)
  • Kurzberatungen (z.B. telefonische Beratungseinheiten, Kriseninterventionsgespräche)
  • Hilfe-Koordination (Koordination von weiteren externen Hilfeangeboten)
  • Familientherapie

Partizipation

Der Erfolg der Sozialpädagogischen Tagesbetreuung in der Hundertwasser-Schule wird durch die aktive Mitwirkung aller erreicht. Hierbei werden Schüler, Eltern, Sozialpädagogen und Lehrer an der Ausgestaltung aktiv einbezogen und es werden verschiedene Partizipationsmöglichkeiten zur Verfügung gestellt.

Den Kindern wird durch ihre aktive Beteiligung an der Ausgestaltung der Sozialpädagogischen Tagesbetreuung einerseits Anerkennung für ihr Handeln entgegengebracht und anderseits Verantwortung für ihr Handeln abverlangt.

In regelmäßigen Einzelgesprächen (Kindersprechstunde) werden die Kinder in ihrem pädagogischen Förderkontext beteiligt und ihre individuellen Ziele werden mit ihnen erarbeitet.

Bei den Familiengesprächen nehmen die Kinder teil und sie sind aktiv mit einbezogen. Die Wünsche der Kinder in den Bereichen Essen, Interessenorientierter Förderungen sowie Anschaffungen von Spielzeug werden aufgenommen und bei Neuanschaffungen, der Planung von Interessenorientierten Förderungen und den Essensbestellungen berücksichtigt. Hierzu befragen wir die Kinder mit Hilfe eines Fragebogens.  

Die individuelle Partizipation der Eltern bezieht sich zu Einem auf den Aspekt der Familienarbeit. Zum Anderen stellen gemeinsame Gespräche mit weiteren Institutionen sowie Telefonate den Austausch sicher.

Um die Eltern über die alltägliche Arbeit der Sozialpädagogischen Tagesbetreuung zu informieren und sie mit einzubeziehen, finden regelmäßige Elternabende statt. Bei diesen Veranstaltungen werden die Eltern zu ihren Vorstellungen und Wünschen bei der Ausgestaltung der Sozialpädagogischen Tagesbetreuung für sich und ihre Kinder befragt. Ferner werden sie ermutigt, eigene Anteile (z. B. in Form von Elternaktivitäten) mit einzubringen und sich an geplanten Eltern-Kind-Aktionen zu beteiligen.

Kindersprechstunden

In regelmäßigen Einzelgesprächen werden die Kinder in ihrem pädagogischen Förderkontext eingebunden und mit ihnen ihre individuelle Ziele erarbeitet.

Ziel dieser Kindersprechstunden ist es, dass die Kinder ihre eigenen Bedürfnisse und Ziele erarbeiten und erforschen. Weiterführend sollen die Kinder aktiv individuellen Förderziele verfolgen und erreichen
Die Abstände richten sich individuell nach dem, wie lange die Kinder benötigen, ihre erarbeiteten Lösungsmöglichkeiten auszuprobieren.

In den Kindersprechstunden geht es primär um die Ziele und Lösungen der Kinder. Nach der Zielfindung und Formulierung (positiv, zukunftsorientiert, im eigenen Wirkungskreis, überprüfbar, konkret) werden Lösungsmöglichkeiten in der Erfahrung des Kindes oder darüber hinaus gesucht und zu einem Experiment verabredet.

Diese Gespräche werden vom Betreuer dokumentiert und in der nächsten Kindersprechstunde wieder aufgegriffen („Was hat sich verändert? Was hat funktioniert? Wovon kann man mehr machen?“)
In den Kindersprechstunden findet eine Überprüfung der Ziele statt. Gemeinsam mit den Kindern werden die zielverfolgenden Lösungen reflektieren. Sind die Lösungen erfolgreich, so ist auch die Kindersprechstunde wirksam. Sind die Lösungen nicht ausreichend oder nicht hilfreich ist dies in ihrer Feststellung auch eine Wirksamkeit und anregend zur neuen Lösungssuche.

Förderungen

Es wird auf die individuellen Bedürfnisse der Kindern eingangen und je nach Einzellfall verschiedene Fördermaßnahmen passgenau einegführt. Die internen Möglichkeiten des SPI erlauben umfangreiche zusätzliche Forderangebote.

Interessensorientierte Förderungen

In einem breiten Spektrum bieten wir interessensorientierte Förderungen an, in denen die individuellen Förderziele sowie die Interessen der Kinder berücksichtigt werden. Hierbei werden gemeinsam mit den Kindern ihre Ziele besprochen und ihre Interessen erfragt. Somit werden die Kinder aktiv in die Entscheidung für eine IF einbezogen. Im Vorfeld werden für jede IF allgemeine Förderschwerpunke festgelegt. Die Interessenorientierten Förderungen werden auf diese Förderschwerpunke,  als auch auf die individuellen Ziele der Kinder ausgerichtet. In der Zeit von 15.00 bis 16.00 Uhr finden die verschiedenen interessensorientierten Förderungen, wie beispielsweise Werken, Spiele, Sport, Fußball und Yoga, statt. Jedes Kind nimmt an mindestens einer festen IF teil. Die Teilnahme wird für einen bestimmten Zeitraum (ca. 9 Wochen) verbindlich mit den Kindern festgelegt.

Darüber hinaus gibt es noch „freie Angebote“, wie beispielsweise ein Angebot im Werkraum, für die sich die Kinder auch einmalig melden können. Die Gruppengröße unterscheidet sich je nach Förderschwerpunkten der IF sowie der gegebenen Räumlichkeiten von 3 bis hin zu 10 Kindern. Hat ein Kind an einem Tag keine IF, so nimmt  es am Freispiel teil. Bei den Interessensorientierten Förderungen greifen wir auf die Kompetenzen unserer Mitarbeitenden und Kooperationspartner zurück. Die Teilnahme an der Interessensorientierten Förderung, die Entwicklung in Bezug auf die emotionale und soziale Stabilität sowie die individuellen Förderziele reflektieren wir mit den Kindern und dokumentieren diese.

Die Reflexion mit den Kindern findet zunächst direkt in der Abschlussbesprechung der jeweiligen Interessensorientierten Förderung statt. Außerdem wird die gesamte Teilnahme jedes einzelnen Kindes mit diesem in der Kindersprechstunde besprochen.

Im folgenden sind interessenorientierte Förderungen beschrieben die in der sozialpädagogischen Tagesbetreuung stattfinden.

Impressionen

Förderungen

Spielplatz-IF

In dieser IF wird die Natur entdeckt und die Schule und ihre Umgebung erkundet. In einer Kleingruppe werden Vorschläge gesammelt und diese dann in die Tat umgesetzt.

Spiel IF I

Mit Hilfe von verschiedenen Gesellschaftsspielen lernen die Kinder sich an die vorgegebenen Regeln zu halten, sich in Geduld zu üben. Die Konzentration und Frustrationstoleranz werden gefördert.

Fußball-IF

Hier dreht sich natürlich alles um das runde Leder. Es findet ein Technik-Training statt, Mannschaften treten gegeneinander an. In unserer Fussball-IF werden das „Wir-Gefühl“  sowie das Selbstbewusstsein gestärkt. Es muss sich an Regeln in der großen Gruppe gehalten werden, die Kinder können sich mal richtig auspowern.

Ringen-IF

In Kooperation mit dem KSV (Kraftsportverein) Gütersloh findet diese IF statt. Ringen ist ein Kraftsport mit Ganzkörpereinsatz ohne weitere Hilfsmittel. Beim Ringen werden Koordination und Geschicklichkeit trainiert und Aggressionen können im fairen Kampf kanalisiert abgebaut werden. Konzentration, Selbstdisziplin sowie das Selbstbewusstsein werden gefördert.

Werk-IF

In der Werk-IF lernen die Kinder sich mit unterschiedlichen Materialien auseinander zu setzen, ihre Kreativität wird gefördert und sie lernen zielgerichtet zu arbeiten. Die Kinder können hier einen „Werkzeugschein“ erwerben, indem sie unter Beweis stellen, dass sie sachgemäß mit den Werkzeugen umgehen können. Fähigkeiten wie Ausdauer und Konzentration werden gesteigert, sowie die Feinmotorik gefördert.

Psychomotorik-IF

(mit psychoanalytischem Schwerpunkt) – In einer Kleinstgruppe mit maximal 3 Kindern findet diese IF statt. Im Vordergrund steht die Stärkung der Ich-Identität und des Selbstwertgefühls sowie die Förderung der Beziehungs- und Dialogfähigkeit. Die Kinder sollen lernen eigene Grenzen besser wahrzunehmen und die Grenzen anderer zu achten. Durch das Symbol- und Rollenspiel haben sie die Möglichkeit mit ihren Lebensthemen in Kontakt zu kommen und emotional nachzureifen.

Sport-IF

(mit psychomotorischem Schwerpunkt) – Diese IF findet in einer Kleingruppe mit maximal 8 Kindern in der Turnhalle statt. Hier werden unterschiedliche Bewegungslandschaften aufgebaut, die die Kinder eigenaktiv nutzen können. Diese IF dient der Erweiterung des Bewegungsrepertoires des Kindes, der Förderung der Selbstwahrnehmung, der Eigenaktivität sowie der Kommunikations- und Konfliktfähigkeit. Ein weiteres Ziel ist der Aufbau eines positiven Selbst-Konzeptes. Im Mittelpunkt steht das Kind in seiner Ganzheit (Körper, Geist und Seele) und nicht das isolierte Üben und Antrainieren von Bewegungsfertigkeiten.

Jungen-IF

Zentrale Ziele der Jungen-IF sind, den Jungen einen Schutzraum und Vertrauen zu bieten, um die Bewältigung der Probleme des Jungenseins und Mannwerdens zu begleiten. Die Jungen werden bei der Entwicklung einer eigenständigen Geschlechtsidentität unterstützt. Im Vordergrund stehen Toleranz gegenüber anderen, Selbstbewusstsein stärken und Konflikt- und Problemlösungsstrategien erlernen. Die Jungen lernen zudem Verantwortungsbewusstsein für ihr eigenes Handeln sowie selbstkritisches Reflexionsvermögen zu entwickeln.

Spiel-IF II

In dieser IF bestimmen die Kinder selbst, was gespielt wird, ob Rollenspiele, Gesellschaftsspiele oder ähnliches. Die Kinder müssen lernen sich zu einigen, auf andere einzugehen, zurückzustecken und ihre eigene Meinung zu vertreten.

Tag auf Gruppenebene

Dieser Tag findet einmal in der Woche statt. An diesem Tag bleiben die Kinder in ihren jeweiligen Gruppen und spielen meist gruppenintern. Dieser Tag wird häufig auch für Geburtstagsfeiern, gemeinsame Projekte oder gezieltes Sozialtraining  genutzt. Durch diesen Tag soll das Gruppengefühl gestärkt und Teamfähigkeit gefördert werden.

Freies Bastelangebot

Im freien Bastelangebot können die Kinder von Woche zu Woche neu entscheiden, ob sie an diesem Angebot teilnehmen möchten oder nicht. Den Kindern werden Vorschläge gemacht, was sie basteln können oder sie setzen ihre eigenen Ideen um, wodurch die Kreativität, Feinmotorik sowie die Auge-Hand-Koordination gefördert werden.

Yoga- und Entspannungs-IF

In dieser IF werden Körper- sowie Atem- und Entspannungsübungen des Yoga mit den Kindern erlernt. Die Basis des Yoga Übens ist das Wechselprinzip von Anspannung und Entspannung. Yoga kann auf der körperlichen Ebene zu einer Verbesserung der Motorik, des Körpergefühls und der Körperwahrnehmung führen. Außerdem verbessert es die Fähigkeit zur Konzentration und schult die allgemeine sinnliche Wahrnehmung.

Weitere Förderungen

Neben diesen Interessensorientierten Förderungen gehören nachstehende Fördermöglichkeiten zum Leistungsspektrum der Sozialpädagogischen Tagesbetreuung. Sie werden im Rahmen der Förderplanung (KESS-Gesprächen) für die Kinder eingesetzt.

Förderungen

Heilpädagogik/Psychomotorik

Im Rahmen von heilpädagogischen und psychomotorischen Förderungen werden Möglichkeiten zur Entfaltung der eigenen Entwicklung gezielt erarbeitet sowie das Bewusstsein zur eigenen Person und zur unmittelbaren Umwelt geschult. Durch Aspekte des spieleri-schen Erlebens von Bewegung wird die Persönlichkeitsentwicklung gefördert.

Traumapädagogik

Die Traumapädagogik bietet vor allem Kindern mit unsicheren Bindungsmustern und komplexen Schwierigkeiten im Sozialverhalten die Chance zu positiven Beziehungserfah-rungen, zur Stärkung von Selbst- und Fremdwahrnehmung und sie gibt Hilfen zur Emotions- und Impulsregulierung.

Marburger Konzentrationstraining

Mit Hilfe des Marburger Konzentrationstrainings (MKT) lernen die Kinder eine systematische Herangehensweise zur Bewältigung von Aufgabenstellungen. Sie trainieren ihre Aufmerksamkeitssteuerung und Selbstständigkeit, wodurch Leistungsmotivation und Anstrengungsbereitschaft gefördert werden.

Spieltherapie

In der Spieltherapie können Kinder sich selbst im Spiel zum Ausdruck bringen und ihre Gefühle und Konflikte reflektieren und verarbeiten. Spielerisch werden neue Fähigkeiten entdeckt oder erlernt und Problemlösestrategien entwickelt.

Hundegestützte Pädagogik

Bei der Hundegestützten Entwicklungsbegleitung als pädagogisches Förderangebot (HuEpF) steht neben dem Erlernen des richtigen Umgangs mit Hunden die Motivation im Vordergrund. Die Kinder werden durch den Kontakt zum Hund zu sozial-emotionalen Verhaltensweisen wie Empathie und Rücksichtnahme motiviert, sie stärken ihr Selbstver-trauen und Selbstbewusstsein und machen wertvolle Selbstwirksamkeitserfahrungen.

Konflikttraining

Im Konflikttraining üben die Kinder in sozialer Gruppenarbeit, Durchsetzungsvermögen und Frustrationstoleranz mit ihrer eigenen Persönlichkeit in Einklang zu bringen. Sie entwickeln Strategien zur gewaltfreien Konfliktbewältigung und erarbeiten sich Lösungsalterna-tiven. Die Kinder lernen Konflikte frühzeitig zu erkennen und zu kommunizieren.

Starke Eltern – Starke Kinder®

Seit dem Herbst 2010 bietet die Sozialpädagogische Tagesbetreuung für die Eltern der Hundertwasserschule das Elterntraining „Starke Eltern – Starke Kinder“ an.  

Das Elterntraining soll den Familien helfen, den Familienalltag zu entlasten, das Selbstbewusstsein von Müttern, Vätern und Kindern zu stärken und das Miteinander zu verbessern. Das Elterntraining zeigt Möglichkeiten auf, Konflikte zu bewältigen und zu lösen und bietet Raum zum Nachdenken und zum Austausch mit anderen Müttern und Vätern. Zudem informiert es über allgemeine Erziehungsthemen und macht Spaß.

Tiergestützte Pädagogik mit Hunden

Spielzeit mit Caspar – Hundegestützte Entwicklungsbegleitung
als pädagogisches Förderangebot (HuEpF)

Es ist Nachmittag an der Hundertwasserschule. Viele der Kinder begeben sich auf den Weg zu ihren IFs. Darunter auch vier völlig unterschiedliche Kinder, die doch eine Gemeinsamkeit haben: Sie alle vereint die Vorfreude auf eine tierische Begegnung der besonderen Art, denn gleich werden sie wieder eine Stunde mit dem Schulhund Caspar verbringen. Jedes Kind hat seine eigene Geschichte, bringt seine ganz eigenen Talente und Fähigkeiten mit. Doch in dieser einen Stunde an einem Nachmittag der Woche sind sie alle gleich.
Caspar, der immer fröhliche Zwergpudel, macht keine Unterschiede, hat keine Vorurteile. Er begrüßt jedes Kind gleichermaßen freundlich und freut sich über jede liebevolle Zuwendung. Geht ein Kind doch einmal etwas zu forsch auf ihn zu, weicht er kurz zurück. Aber gleich darauf bekommt das Kind noch eine Chance, es anders – langsamer – zu versuchen. Caspar schenkt ihm seine ganze Aufmerksamkeit, nimmt freudig schwanzwedelnd, aber ganz vorsichtig das Leckerli aus der Kinderhand entgegen und zaubert so dem Kind ein Lächeln ins Gesicht.

Ein lebhaftes, aufgewecktes Kind, dem es oft schwer fällt, sich zu konzentrieren, das voller Energie steckt und diese nur schwer zügeln kann, das immer in Bewegung ist und kaum stillsitzen kann, wächst über sich hinaus, wenn es die Aufgabe hat, aufzupassen, dass Caspar nicht von seinem Platz aufsteht. Denn dann wird es ganz ruhig. Wenn das Kind mit erhobenem Zeigefinger und einem deutlich ausgesprochenem „Sitz!“ Caspar dazu bringt, sich vor ihn zu setzen, damit er ihm seine Pfote in die Hand legt, ist es ganz bei der Sache.Zusammen mit Caspar gelingt ein rasanter Slalom-lauf ebenso gut wie ein paar Minuten auf der Decke entspannen oder ganz ruhig liegen bleiben, um Caspars Pfoten auf dem Rücken spüren zu können.

Ein Kind, das gerne, viel und auch laut redet, dem es nicht leicht fällt, ruhig zuzuhören und abzuwarten, bis es an der Reihe ist, entdeckt neue Seiten und Fähigkeiten an sich. Denn für Caspar übt es sich gerne in Geduld, bemüht sich, die Lautstärke seiner Stimme gering zu halten und weist auch Mitschüler daraufhin, wenn es zu laut wird, weil es Caspar sonst ja so in seinen Ohren weh tut.

Ein Kind, das schnell frustriert ist, Kritik nicht gut ertragen kann, sich nur schwer auf andere einlassen kann und im Kontakt mit anderen häufig aneckt, übersteigt selbst eigene Erwartungen.Zusammen mit Caspar ist es nicht schlimm, Fehler zu machen – mit ihm macht auch der zweite und dritte Versuch einer Übung noch genauso viel Spaß wie der erste. Und mit der Hilfe anderer Kinder wird spielend leicht auch der kniffligste Parcours bewältigt.
 
Kinder, die unterschiedlicher nicht sein könnten, sitzen in einem Halbkreis und ziehen alle an einem Strang, wenn es darum geht, das Leckerli auf eine Schnur zu fädeln und es so schnell wie möglich an das andere Ende der Schnur von Kind zu Kind weiter zu reichen. Beim letzten Kind wartet schon ganz gespannt Caspar, der den Verlauf des Leckerlis zur Freude der Kinder genau verfolgt hat. Er weiß, dass er warten muss, bis das Kind am Ende der Schnur ihn ruft. Dann fliegt das Leckerli hoch und Caspar springt, um es noch in der Luft zu erwischen.

Pädagogische Begleithunde in der STB
Einmal in der Woche, immer mittwochs, begleitet Hündin Lykke die Kinder durch den Tag. An einem anderen Tag in der Woche (Dienstag) ist Caspar mit in der Schule. Er kommt in der Regel jedoch erst zu den Hausaufgaben dazu und wartet so lange in einem separaten Ruheraum.

Impressionen

Während der ersten Spielzeit bewegt Lykke sich frei im Gruppenraum, schaut mal hier, mal da vorbei und freut sich über gelegentliche Streicheleinheiten. Da die Kinder angewiesen sind, Lykke nicht unaufgefordert zu rufen, sondern zu warten bis sie zu ihnen kommt, freuen sie sich über jeden kleinen Stupser als Aufforderung zum Streicheln. Lykke hat jederzeit die Möglichkeit sich in ihre Ruhebox zurückzuziehen. Wenn sie das tut, müssen die Kinder das respektieren, Abstand halten und auf eine ruhige Lautstärke im Raum achten.
Die Mittagszeit verbringt Lykke in ihrer geschlossenen Box im Gruppenraum.
Im Anschluss an das Mittagessen begleitet Lykke ihre Besitzerin und vier Kinder zur „Vorlese-Zeit“, wo sie ihre Ruhephase auf ihrer Decke fortsetzen und so den Kindern auch zur Entspannung verhelfen kann – gelegentliches Streicheln und Kuscheln ist hier erlaubt.

In der Hausaufgaben-Zeit haben die Kinder die Möglichkeit, sich Leckerlis zu erarbeiten, die sie nach ordentlicher Erledigung der Hausaufgaben verfüttern dürfen. Das motiviert die Kinder zu mehr Konzentration ebenso wie die Anweisung, leise und ruhig zu sein, damit der Hund noch ein bisschen ruhen kann. Nach erfolgreichem Training des Hundes besteht außerdem die Möglichkeit, den Hund z.B. kleine Rechenaufgaben auf Kärtchen apportieren zu lassen.

In der Spielzeit werden entweder mit einer festen Kindergruppe im Rahmen eines Angebots der Interessenorientierten Förderung Aktionen mit dem Hund angeboten (HuEpF mit Caspar) oder als freies Angebot mit einer kleinen Anzahl von Kindern Hundespiele gespielt – sowohl zusammen mit Hündin Lykke als auch ohne sie Spiele zum Thema Hund wie z.B. ein Puzzle oder ein Quiz.
Während der Abschlussrunde befindet sich Lykke entweder in ihrer Box oder liegend im Raum. Caspar hat in der Zeit schon frei und wartet wieder im Ruheraum auf seinen wohlverdienten Feierabendspaziergang und das gemeinsame Toben mit Lykke.

Zeitplan

Uhrzeit

Tagesordnungspunkt

Aktionen

12:00 – 13:00

 

 

Freispiel

 

 

freie Interaktionen; ggf. Bewegung / Spaziergang im Schulgarten

 

 

13:00 – 13:30

 

 

Mittagessen

 

 

Ruhephase für den Hund (in der Box / im Ruheraum)

 

 

13:30 – 14:00

 

 

„Leise-Zeit“ / „Vorlese-Zeit“ / Freispiel

 

 

Ruhephase für den Hund; ggf. Entspannung / Streicheln / Kuscheln / Lesen / Phantasiereise mit Hund

 

 

14:00 – 15:00

 

 

Hausaufgaben

 

 

Leckerlis „sammeln“; ggf. kleine Apportierübungen

 

 

15:00 – 16:00

 

 

Freispiel / IF

 

 

gezielte, angeleitete (Inter-) Aktionen mit dem Hund; HuEpF

 

 

16:00 – 16:30

 

 

Abschlussrunde

 

 

Ruhephase für den Hund (in der Box / im Ruheraum); ggf. passive Anwesenheit

 

 

Ziele der Hundegestützten Pädagogik

In der Theorie

  • individuell, ganzheitlich und spielerisch fördern
  • Förderung von:
    - sozialen Regeln wie rücksichtsvolles, empathisches Verhalten
    - Fähigkeiten und Eigenschaften wie Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen, Selbstkontrolle,                       Verantwortungsübernahme

          - Selbstwahrnehmung / Bewusstsein der Körpersprache
          - Sinneswahrnehmung
          - Kreativität
          - Aufmerksamkeit und Konzentration
          - Bewegung / körperlicher Aktivität; Grob- und Feinmotorik
          - Natur- und Umweltbewusstsein

  • Verhaltensregeln im Umgang mit Hunden erlernen sowie Wissensaneignung über
    - das Lebewesen Hund (u.a. zur Prävention von Beißunfällen / zum Abbau von Ängsten)

In der Praxis

  • Aufführung mit Hund(en)
    - z. B. gemeinsames Theaterprojekt oder
    - eine Zirkusaufführung mit kleinen Tricks
  • „Der kleine Hundeführerschein“
  • sportliche Wettkämpfe
    - Parcours
    - Geschicklichkeit
    - Schnelligkeit
    - Ball- und Wurfspiele
  • Kreativwettbewerbe
    - Malen / Basteln
    - Ausstellung / Präsentation der besten Werke
    - Foto-Collage erstellen
  • Spaziergänge / Ausflüge mit Hund(en)
  • spezielle Angebote
    - „Lesen mit Hund“
    - „Sport mit Hund“
    - „Entspannung mit Hund“

Das Team

Charlotte Darga ist Diplom-Pädagogin und hat zusammen mit ihrem Hund Caspar eine Ausbildung in Theorie und Praxis absolviert. Darüber hinaus nimmt sie regelmäßig an Fortbildungen und Seminaren zum Themengebiet der Tiergestützten Intervention teil.

Das HuEpF-Konzept ist im Rahmen ihrer Diplomarbeit zum Thema Tiergestützte Pädagogik mit dem Hund entstanden.

Seit Juni 2011 ist sie mit ihrem Zwergpudel Caspar aktiv im Einsatz und seit August 2012 unterstützt die junge Großpudel-Hündin Lykke das Team.

Individuelle Förder-und Hilfeplanung mit KESS-Gespräche

Die KESS-Gespräche sind das zentrale Instrument gemeinsamer Förder- und Hilfeplanung zwischen Kindern-Eltern-Schule-Sozialpädagogischer Tagesbetreuung.

In diesen Gesprächen arbeiten alle Beteiligten gemeinsam auf der Grundlage eines lösungs- und ressourcen-orientierten Grundverständnisses. Sie finden mindestens zweimal im Schuljahr statt.

  • Der Fokus liegt auf positiven Aspekten, d.h. auf vorhandenen Ressourcen und auf aktuellen Momenten des Gelingens
  • Dadurch rückt die konkrete Handlungsausgestaltung in den Vordergrund.
    Weitere Handlungsmöglichkeiten ergeben sich daraus

Aus den erarbeiteten Entwürfen der gewünschten Zukunft werden Ziele wie folgt formuliert: 

- positiv
- konkret
- zukunftsorientiert
- im Handlungsbereich des Individuums angesiedelt
- überprüfbar

  • Den jeweiligen Umsetzungsvorschlägen der Familienmitgliedern treten wir offen, neugierig und positiv entgegen
  • Aufgaben und Verantwortlichkeiten werden nach gemeinsamer Absprache verteilt

Individuelle Entwicklungsplanung (IEP) an der Hundertwasser-Schule ist demzufolge

  • lösungsorientiert
  • alltagswirksam
  • handlungsbezogen
  • personenzentriert
  • Ressourcen aktivierend
  • partizipativ
  • systembewegend

Die Individuelle Entwicklungsplanung wird von Familien, STB und Schule in diesen KESS-Gesprächen gemeinsam erarbeitet.

Hieraus ergibt sich ein reflektiertes und abgestimmtes Handeln für den Alltag der Beteiligten. Die pädagogische Arbeit wird transparent und überprüfbar. Durch die aktive Mitwirkung der Familien in den Gesprächen wird ihre Selbstwahrnehmung und Selbstwirksamkeit gestärkt.

Die gemeinsame Planung aller Beteiligten bietet über die Mehrperspektivität hinaus auch die Chance bisher noch nicht wahrgenommene Ressourcen und Lösungsansätze aufzudecken. Diese Lösungsansätze werden auf die konkrete Handlungsebene übertragen, die dazu getroffenen Ziele und Vereinbarungen werden regelmäßig überprüft und weiter entwickelt.