Integrationsfachdienst & Schulassistenz

Der Integrationsfachdienst unterstützt Kinder und Jugendliche bei der Teilhabe an einem für sie passenden Schulbesuch. Jeder soll mit seinen individuellen Fähigkeiten die Möglichkeit erhalten, sein Potenzial zu entfalten, seinen Platz in der Gesellschaft zu finden und diese mitzugestalten.
Um den komplexen pädagogischen Anforderungen gerecht werden, setzt der Integrationsfachdienst erfahrenes und pädagogisch qualifiziertes Fachpersonal ein.

Fachreferat Schule

Leitung Rudolf Kosmala

05241 504 678 3

rudolf.kosmala@spi-gt.de

 

 

gemeinsam Wege gehen

Die Grundidee

Im Rahmen der Inklusion ist es das vorrangige Ziel des Integrationsfachdienstes, Kindern und Jugendlichen eine angemessene Eingliederung in das Schulsystem, Schulleben und den Klassenverband zu ermöglichen. Dadurch wird der Weg zur Teilhabe trotz einer bestehenden oder drohenden Behinderung geebnet.

Die Kinder und Jugendlichen sollen durch gezielte unterstützende Hilfestellung in ihrer Eigenständigkeit gefördert und ihrem Selbstwertgefühl gestärkt werden. Unter Berücksichtigung ihrer individuellen Ressourcen werden die Kinder und Jugendlichen in ihrer Selbstständigkeit gestärkt und schrittweise an einen Schulalltag ohne zusätzliche Hilfe herangeführt.  

Dieser sehr komplexe Auftrag erfordert vielfältige Kompetenzen und lässt sich nur durch Mitarbeiter*innen mit einer qualifizierten Ausbildung erfüllen,

  •  qualitativ hochwertig,
  •  kompetent
  • und zielgerichtet.

Um dem gerecht zu werden, bemühen wir uns ausschließlich Fachkräften einzusetzen. 

 

Fachliche Aufgaben des Trägers

Das SPI Gütersloh e.V. bietet fachliche und organisatorische Rahmenbedingungen, die die Arbeit der Integrationsfachkräfte bestmöglich unterstützen und anleiten sollen.

Die  Einarbeitung der Integrationsfachkräfte ist eine wesentliche Aufgabe des Trägers. Das SPI Gütersloh e.V. stellt durch das Fachreferat Schule sicher, dass jede*r Mitarbeiter*in in die Aufgaben umfassend eingeführt wird,  Zeit zum Kennenlernen des Kindes oder Jugendlichen hat, die Strukturen und Räumlichkeiten der jeweiligen Schule kennen lernt, die konzeptionelle Haltung des Integrationsfachdienstes verinnerlicht und mit den organisatorischen Abläufen des Vereins und des Integrationsfachdienstes vertraut ist.    

Zu den weiteren Aufgaben des Trägers (Fachreferat Schule) gehören z.B.:

  • Teilnahme an Hilfeplangesprächen
  • Durchführung von regelmäßige Teamsitzungen
  • Unterstützung bei Beantragung der Integrationsfachkraft
  • Unterstützung bei weiteren Anträgen (Klassenfahrten, Ausflüge, etc.
  • Organisation von Einsatzplanung (z.B. Vertretungen)
  • Regelmäßige Fallbesprechungen
  • Regelmäßige Mitarbeitergespräche /Personalentwicklung
  • Organisation und Bereitstellung von Supervision
  • Netzwerkarbeit (Austausch mit Schule, Kostenträger, Eltern… und anderen Trägern)
  • Kontinuierliche Weiterentwicklung von Konzeption und Qualitätsstandards
  • Evaluation
  • Beschwerdemanagement

 

Aufgaben und Inhalte

Die Inhalte des Integrationsfachdienstes richten sich nach dem individuellen Einzelfall und orientieren sich an der individuellen Hilfeplanung und den vorhandenen Ressourcen des Schülers. Generell unterstützt die Integrationsfachkraft während der allgemeinen Schulpflicht (Schulbesuch und schulische Veranstaltungen wie z.B. Klassenfahrten oder Theaterbesuche).

Konkrete Aufgaben der Integrationsfachkraft sind:

  • Organisation oder Begleitung des Schulweges
  • Hilfen zur Mobilität und Orientierung des Schülers
  • Planung des Schultages vor Unterrichtsbeginn
  • Absprachen mit dem Lehrpersonal über die Aufgaben der Integrationsfachkraft
  • Unterstützung zur Strukturierung des Unterrichtsmaterials
  • Unterstützung im Umgang mit dem Unterrichtsmaterial
  • Unterstützung zur Konzentrationsfähigkeit des Schülers
  • Förderung der Konzentrationsfähigkeit
  • Aufmerksamkeitslenkung auf den Unterricht
  • Schaffung von angemessenen Ruhepausen, um Überforderung vorzubeugen
  • Begleitung während der Pausen
  • Besprechung der Hausaufgaben
  • Unterstützung bei der Kommunikation
  • Förderung einer angemessenen Kommunikation
  • Unterstützung im sozialen Kontakt mit Lehrpersonal, Mitschülern und Mitmenschen
  • Unterstützung in Krisensituationen
  • Begrenzung bei Auto- und Fremdaggressionen
  • Förderung des Selbstwertes und der Eigenständigkeit des Schülers
  • Begleitung bei der Vorbereitung und Durchführung von Schulpraktika
  • Informationsaustausch mit Lehrpersonal, Erziehungsberechtigten und sonstigen Beteiligten (Netzwerkarbeit)
  • Teilnahme an Hilfeplangesprächen
  • fortlaufende Dokumentation und Berichte
  • Teilnahme an Teamsitzungen und Supervision