Mobile Kinder- und Jugendarbeit am Ostpreußenweg

Bei den spezifischen Bedingungen im Projekt „Ostpreußenweg“ sowie im dortigen Umfeld hat der ressourcenorientierte Ansatz eine besondere Bedeutung. Mit dieser Methodik entwickelt und strukturiert das SPI Gütersloh e.V. mit den lokal Beteiligten geeignete Lösungen und begleitet sie in der Erprobung.

Mit der „Mobilen Jugendarbeit am Ostpreußenweg“ werden Kinder, Jugendliche und ihre Familien durch regelmäßige verlässliche Angebote im Stadtteil gestärkt.

Anschrift und Kontakt: Rhedaer Straße 212, 33334 Gütersloh
Leitung
Julia Kaufmann
Telefon: 05241 4009841

julia.kaufmann(at)spi-gt(dot)de

 

Kurzvorstellung

Zu festgelegten Zeiten ist die „Mobile Jugendarbeit“ im Sozialraum der Zielgruppe präsent. So finden an den Standorten verschiedene Spiel- und erfahrungspädagogische Angebote statt, die durch die Arbeit mit dem Jugendmobil unterstützt werden. Hierbei übernehmen die Kinder, Jugendlichen und deren Familien Verantwortung bei der Planung und der aktiven Gestaltung ihrer Freizeit.

Die Zielgruppe der „Mobilen Jugendarbeit am Ostpreußenweg“ besteht zum einen aus Kindern und Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund aus eher mittelständischen Familien sowie Kinder und Jugendlichen aus Flüchtlingsfamilien und damit erst kurz hier lebende Personen.

Das Gebiet Ostpreußenweg ist durch einen hohen Bedarf an sprachlicher, sozialer und pädagogisch-therapeutischer Förderung gekennzeichnet. Die Inklusion der Familien mit ihren sozialen, migrations- und sprachlichen Lebenslagen stellt eine große Herausforderung dar. Die Kinder und Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund der mittelständischen Familien zeigen ein deutliches Abgrenzungsverhalten, um ihre ‚Ressourcen zu schützen‘. Darauf reagieren die Kinder und Jugendlichen aus den Flüchtlingsfamilien ebenso deutlich.

Das Projekt findet an drei Tagen in der Woche statt. Montags und mittwochs findet sich jeweils von 15 bis 19 Uhr das Jugendmobil am Streetsoccerplatz ein sowie donnerstags am Ostpreußenweg. Am Donnerstag steht zusätzlich die Fahrradwerkstatt zur Verfügung. In den Wintermonaten wechseln die Standorte montags und mittwochs in eine Sport- und eine Schwimmhalle.

Ziele & Methoden

Ziele

  • Förderung der Toleranz zwischen den unterschiedlichen Bewohner-/Nutzer-Gruppen
  • Deeskalation gewalttätiger Situationen durch Förderung gewaltfreien Zusammenlebens
  • Förderung des sozialen Miteinanders
  • Förderung der interkulturellen Kompetenz
  • Ingangsetzung von Bildungsprozessen
  • Heranführung der Nutzer an partizipative Prozesse, Beteiligung der Kinder und Jugendlichen
  • Entwicklung eines gemeinsamen Verständnisses von Inklusion/Integration
  • Steigerung der Sprachkompetenzen
  • Integration in den Sozialraum
  • Steigerung der Methodenkompetenzen
  • Stärkung der Wahrnehmung
  • Steigerung des Selbstwertgefühls

 

Methodische Ansätze aus den Bereichen:

  • Mobile Jugendarbeit
  • Ressourcen- und Lösungsfokussierung
  • Gender-Mainstreaming
  • Gemeinwesenarbeit
  • Interkulturelle Kompetenz
  • Gewaltprävention

 

    

 

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