Die Angebote und Leistungen der Förderstelle

Auf der Grundlage eines speziellen, mehrdimensionalen psychomotorischen Konzeptes umfasst die Förderung in der Regel ein bis zwei Stunden wöchentlich. Sie wird je nach Gegebenheit – im Sinne eines mobilen Dienstes – in eigenen Räumlichkeiten oder Bewegungshallen von Kindergärten und Schulen, möglichst wohnortnah, durchgeführt. Zur Zeit bieten wir neben dem Förderort Gütersloh auch in den Bezirken Herzebrock-Clarholz, Rheda-Wiedenbrück und Verl Gruppenförderungen an. Bei Bedarf sind wir ebenfalls in der Lage in weiteren Städten und Gemeinden des Kreises Gütersloh Fördermöglichkeiten aufzubauen.

Anschrift und Kontakt: Verler Straße 6, 33332 Gütersloh
Ansprechpartnerin: Beate Tewes, Telefon: 05241 22344-22
beate.tewes(at)spi-gt(dot)de

Psychomotorische Kleingruppe

In der psychomotorischen Kleingruppe befinden sich 3 bis 6 Kinder. Durch den Betreuungsschlüssel (1:3) ist jeweils ein Psychomotoriker für 3 Kinder zuständig, womit eine individuelle, am Kind orientierte Förderung, gewährleistet werden kann.

Heilpädagogische Einzelförderung

Zielgruppe der heilpädagogischen Einzelförderung sind zum einen Kinder und Jugendliche deren multipler Förderbedarf sich umfassend auf mehrere bzw. alle Bereiche der kindlichen Entwicklung bezieht und die Integration in eine psychomotorische Fördergruppe noch keinen angemessenen Anforderungsrahmen darstellt. Zum anderen Kinder- und Jugendliche die in unterschiedlichen Entwicklungsbereichen einen intensiveren Förderrahmen benötigen.

Eltern- und Umfeldberatung

Im Sinne einer ganzheitlichen Sichtweise und eines umfassend systemorientierten Ansatzes stellt neben der Förderung des Kindes die Eltern- und Umfeldberatung einen weiteren wichtigen Bestandteil dar. Eltern werden in ihrem Erziehungsprozess als Experten begleitet und können so ihre Kompetenzen erweitern.

Psychomotorische Familientherapie

Die Psychomotorische Familientherapie ist ein spezielles Förderangebot für die Gesamtfamilie. Über die Medien Bewegung, Spiel, Sprache und therapeutischer Begleitung und Intervention lassen sich Verhaltens- und Beziehungsmuster der Familienmitglieder untereinander sichtbar und erlebbar machen. Der Blick auf familiäre Ressourcen steht dabei besonders im Vordergrund.

 

 

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Ärzten, Kinder- und Jugendpsychiatern, Therapeuten, Fachdiensten, Erzieherinnen, I-Kräften und Lehrern etc. ist uns im Förderprozess wichtig. Darüber hinaus arbeiten wir eng mit amtlichen Stellen (z.B. Abteilung Jugend, Familie und Sozialer Dienst, Kinder- und Jugendgesundheitsdienst, Schul- und Bildungsberatung) und anderen familienunterstützenden Diensten zusammen.